ANGST – und wann sie zur Krankheit wird

Das Gefühl von Angst kennt jeder. Es ist eine ganz normale Reaktion in Situationen, die für uns potenziell gefährlich sind. Sie hilft uns, Gefahren und Bedrohungen wahrzunehmen, zu bewältigen und zu vermeiden. Angst wird dann zu einem Problem, wenn Menschen unter ausgeprägten und anhaltenden Ängsten leiden die jedoch unbegründet oder übertrieben sind und von diesen Ängsten in ihrer normalen Lebensführung deutlich beeinträchtigt werden. In diesen Fällen spricht man von krankhafter Angst oder einer Angststörung.

Angststörungen machen krank

Preisverleihung des Fotowettbewerbs „Was ist Angst für dich?“

Am 11. Juni küren wir die Gewinner!

  • 19:00 Uhr ATEMNOT – Eine ängstliche Lesung mit Luc Spada (DE)
  • 20:00 Uhr Preisverleihung: Vergabe der Jury- und Publikumspreise

11. Juni 2019 | Centre ArcA Bertrange

ONLINE ABSTIMMUNG FUER DEN PUBLIKUMSPREIS

Für den Publikumspreis des Fotowettbewerbs „Was ist Angst für dich?“ hat die Jury eine Vorauswahl getroffen. Entscheiden Sie mit und wählen Sie Ihren Favoriten! Die Abstimmung endet am 21. Mai.

WAS IST EINE ANGSTSTÖRUNG?

Angststörungen sind psychische Krankheiten, bei denen Menschen unter ausgeprägten und anhaltenden Ängsten leiden die jedoch unbegründet oder übertrieben sind. Die Ängste verursachen bedeutsames Leiden oder führen zu deutlichen Beeinträchtigungen im täglichen Leben.

Den Betroffenen fällt es oft schwer die Angst aus eigener Kraft zu überwinden. Die als angstauslösend erlebten bzw. eingestuften Situationen werden vermieden. Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.

WELCHE ANGSTSTÖRUNGEN GIBT ES?

Es gibt verschiedene Arten von Angststörungen, die durch unterschiedliche Symptome gekennzeichnet sind, unterschiedlich häufig auftreten und häufig auch einen unterschiedlichen Verlauf nehmen.

Zu den wichtigsten Angststörungen zählen Panikstörungen, Agoraphobie, soziale Angststörungen, spezifische Phobien und die generalisierte Angststörung.

WIE WERDEN ANGSTSTÖRUNGEN BEHANDELT?

Heutzutage können Angststörungen im Rahmen einer Psychotherapie gut behandelt werden. Neben der Psychotherapie können je nach Krankheitsbild außerdem Medikamente angezeigt sein.

Welche Therapie in jedem Einzelfall die beste ist, sollte immer ausführlich vom Arzt/Psychologen begründet und zusammen mit der betroffenen Person beschlossen werden

WAS KÖNNEN ANGEHÖRIGE TUN?

Ebenso wie andere psychische Erkrankungen werden Angststörungen von der Öffentlichkeit wenig wahrgenommen und aus Unkenntnis oft missverstanden. Wie alle kranken Menschen benötigen auch an einer Angststörung erkrankte Personen von ihrer Umgebung Verständnis und Unterstützung.

Nicht nur Ärzte oder Psychotherapeuten sind Ansprechpersonen. Genauso wichtig sind Menschen aus dem privaten Umfeld.

Angst - Lass uns darüber reden: Eine nationale Sensibilisierungskampagne zum Thema Angststörungen

Diese Website ist Bestandteil der nationalen Aufklärungs- und Sensibilisierungskampagne zum Thema Angststörungen, die am 11. April 2019 gestartet wurde. Sie ist Bestandteil der Umsetzung des Nationalen Suizidpräventionsplans für Luxemburg (2015 – 2019) der darauf abzielt, die Ursachen und Folgen von Suizid zu bekämpfen sowie die Anzahl der Suizidversuche und suizidbedingter Todesfälle zu reduzieren.

Ein Fotowettbewerb zur Gestaltung der Kampagne

Zur Veranschaulichung der Plakate, der Broschüren und der Internetseite der Kampagne wurde Ende 2018 ein Fotowettbewerb "Was ist Angst für dich?" ausgeschrieben. Aus den mehr als 300 eingereichten Fotos hat die Jury drei Gewinnerfotos ausgewählt für die Broschüren und Plakate der Kampagne. Neben diesen drei Fotos wurden 17 Fotos für eine Wanderausstellung ausgewählt. Die ausgewählten Fotos zeigen eine kreative Vielfalt in der Darstellung der Angst. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern und gratulieren den Gewinnern.